Olympische Winterspiele 2026: Ilia Malinin enttäuscht – Kasachstan feiert Sensations-Gold

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Mailand, 14. Februar 2026 – Bei den Olympische Winterspiele 2026 erlebte der US-Eiskunstlaufstar Ilia Malinin eine unerwartete Pleite. Der 21-Jährige, als „Quad God“ berühmt für seine riskanten Vierfachsprünge, stürzte mehrfach in seiner Kür und landete überraschend auf dem achten Platz.

Malinin scheitert in der Kür

Als Favorit gestartet, hatte Malinin vor dem Wettbewerb einen Vorsprung von über fünf Punkten auf seine Verfolger. Doch der Auftritt verlief katastrophal: Sein berühmter quadruple axel misslang, auch der quadruple loop und der quadruple lutz wurden nur unvollständig ausgeführt. Malinin kommentierte nach dem Wettkampf: „Ich habe es vermasselt. Vielleicht war ich zu selbstbewusst.“

Kasachstan sorgt für Überraschung

Profitiert von Malinins Ausrutschern hat Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der sensationell Gold gewann. Dies ist die erste Winterspiele-Goldmedaille für Kasachstan seit 1994, damals triumphierte Vladimir Smirnov im Skilanglauf. Silber und Bronze gingen an die Japaner Yuma Kagiyama und Shun Sato. Sato gestand, dass er nie erwartet hatte, auf dem Podium zu stehen: „Es fühlt sich an, als sei ich zwischen Traum und Realität gefangen.“

Unterstützung von Legenden und Team-Erfolg

Trotz der Enttäuschung im Einzelwettbewerb hatte Malinin Grund zum Feiern: Im Teamwettbewerb gewann die US-Mannschaft Gold. Eiskunstlauf-Legende Scott Hamilton unterstützte Malinin und betonte: „Eine Leistung sollte niemanden definieren. Ich weiß, dass er zurückkommen wird – stärker, mutiger und mit Würde.“

Weitere Höhepunkte der Olympischen Winterspiele 2026

  • Das US-Fraueneishockeyteam besiegte Italien 6:0 und erreichte das Halbfinale.
  • Das kanadische Herreneishockeyteam gewann 5:1 gegen die Schweiz, trotz einer Verletzung von Kevin Fiala.
  • Japan triumphierte im Snowboard-Halfpipe-Finale mit Yuto Totsuka auf Platz eins, Ryusei Yamada holte Bronze.
  • Maxim Naumov aus den USA beeindruckte trotz kleiner Fehler mit einem starken Free Skate, zeigte sich nach persönlichen Schicksalsschlägen aber stolz auf seine Leistung.

Fazit: Rückschlag als Chance

Malinins misslungene Kür erinnert daran, dass selbst Favoriten bei den Olympische Winterspiele 2026 überrascht werden können. Experten betonen, dass Rückschläge junge Athleten formen und oft den Weg für zukünftige Erfolge ebnen. Für den 21-jährigen Malinin ist dies nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zu weiteren Medaillen.