Warnung vor Glatteis und Flugchaos in Deutschland – DWD meldet gefährliche Wetterlage mit Eisregen und Schnee

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In Deutschland sorgt die aktuelle Winterwetterlage am Donnerstag, 5. Februar 2026, für erhebliche Probleme im Verkehr und gefährliche Bedingungen im Freien. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat landesweit Warnungen vor Glatteis, Eisregen und Unwetter herausgegeben – vor allem im Osten und Nordosten des Landes. Meteorologen sprechen von einer winterlichen Großwetterlage, die zu gefährlichen Straßenverhältnissen führt und auch den Flugverkehr beeinträchtigt.

Wetterlage: Gefrierender Regen und Glätte im Osten

Der DWD warnt vor gefrierendem Regen und massivem Glatteis in mehreren Bundesländern, darunter Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Besonders am Vormittag können sich Straßen und Gehwege schnell in spiegelglatte Flächen verwandeln, da nasse Straßen durch Frost überfrieren. In einigen Regionen gelten sogar amtliche Unwetterwarnungen wegen Glatteis.

Nach Angaben der Wetterdienste treten örtlich auch leichter Schneefall und Frost auf, was die Gefahr weiter erhöht. Die Temperaturen bleiben im Osten Deutschlands meist im Minusbereich, was gefrierende Straßenbeläge begünstigt.

Verkehrsprobleme: Straßen, Bahn und Flughäfen betroffen

Straßenverkehr

Eis und Glätte haben bereits zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen geführt. Auf glatten Straßen ist die Zahl der Unfälle gestiegen und viele Autofahrer müssen mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen. Der DWD ruft dazu auf, vorsichtig zu fahren oder Fahrten nach Möglichkeit zu verschieben.

Insbesondere in ländlichen Regionen und auf Autobahnen können plötzlich auftretende Glatteisstellen für Fahrzeuge extrem gefährlich sein. Auch der Öffentliche Nahverkehr verzeichnet Störungen, weil Busse und Straßenbahnen langsamere Fahrzeiten einhalten müssen.

Bahnverkehr

Im Bahnverkehr kommt es ebenfalls zu Verzögerungen und Ausfällen. Besonders im Nordosten Deutschlands wurden bereits Fahrten im Regionalverkehr angepasst oder verschoben, da Eisregen die Infrastruktur belastet.

Flughafen BER: Keine Starts wegen Glätte

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) sind wetterbedingt derzeit keine Flugzeugstarts möglich. Grund ist schnell gefriernder Regen, der eine sichere Enteisung der Maschinen verhindert. Passagiere müssen mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen und werden gebeten, vor der Anreise den Flugstatus zu prüfen. Landungen können trotz der schwierigen Wetterlage weiterhin stattfinden.

Weitere Regionen ebenfalls betroffen

Auch in Mecklenburg-Vorpommern besteht für Teile des Tages eine Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen, kombiniert mit leichtem Schneefall. Die Wetterlage bleibt unbeständig, und die Gefahr von glatt werdenden Straßen ist vor allem in den Morgenstunden erhöht.

In Bayern und Hessen gestaltet sich der Donnerstag ebenfalls winterlich: Regen und Schneeregen sorgen dort für glatte Straßen, insbesondere in den frühen Morgenstunden. In manchen Regionen ist zudem dichter Nebel möglich, was die Sichtverhältnisse zusätzlich verschlechtert.

Warum diese Wetterlage entsteht

Der DWD erklärt, dass eine besondere Wetterkonstellation für die aktuellen Bedingungen verantwortlich ist: Kalte Festlandluft aus dem Osten trifft auf milde, feuchte Luft in der Höhe. Diese Kombination führt dazu, dass Niederschlag als Regen fällt, der dann auf kalten Oberflächen sofort gefriert und sich zu Eisplatten auf Straßen und Wegen formiert.


Tipps für die Bevölkerun

Die Wetterdienste raten, am Donnerstag vor allem Folgendes zu beachten:

  • Fahrten mit dem Auto nur bei absoluter Notwendigkeit durchführen
  • Abstand und reduzierte Geschwindigkeit auf glatten Straßen einhalten
  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen, wo möglich
  • Sich über aktuelle Warnungen des DWD informieren

Zusammenfassung

Deutschland steht am 5. Februar 2026 vor einer ernstzunehmenden winterlichen Wetterlage mit glatten Straßen, Eisregen und Verkehrsbehinderungen. Besonders im Osten und Nordosten müssen sich Menschen auf gefährliche Verhältnisse einstellen, während der Flugbetrieb am BER wetterbedingt eingeschränkt ist. Der DWD hat umfangreiche Warnungen ausgegeben, die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht aufgerufen.