Spektakulärer VfB-Sieg in Kiel: Stuttgart zieht souverän ins DFB-Pokal-Halbfinale ein – 3:0 beim Zweitligisten

holstein – vfb stuttgart

Am Mittwochabend, 4. Februar 2026, hat sich der VfB Stuttgart im DFB-Pokal-Viertelfinale klar mit 3:0 bei Holstein Kiel durchgesetzt. Der Bundesligist bestätigte damit seine Favoritenrolle und erreichte verdient das Halbfinale des DFB-Pokals.

Kalte Temperaturen und intensive Pokalatmosphäre im Holstein-Stadion

Vor rund 15.000 Zuschauern im ausverkauften Holstein-Stadion entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Holstein Kiel hielt gegen den höherklassigen Gegner gut dagegen, setzte auf schnelles Umschaltspiel und verteidigte diszipliniert. Stuttgart hatte mehr Ballbesitz, fand aber nur selten klare Abschlüsse.

Zur Halbzeit stand es 0:0. Die Partie blieb arm an Höhepunkten, was auch den schwierigen äußeren Bedingungen geschuldet war. Für den kuriosesten Moment sorgte ein Hase, der während der Pause über den Rasen lief und für kurze Heiterkeit auf den Rängen sorgte.

Stuttgart übernimmt nach der Pause die Kontrolle

Auch nach Wiederanpfiff blieb das Spiel zunächst zäh. Stuttgart erhöhte jedoch spürbar den Druck und wurde schließlich belohnt.

Undav bringt den VfB in Führung

In der 56. Minute fiel das verdiente 1:0 für die Gäste. Nach einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld verlängerte Atakan Karazor per Kopf in die Mitte, wo Deniz Undav aus kurzer Distanz zur Führung traf. Der Treffer gab dem VfB spürbar Sicherheit.

Kiel findet keine Antwort – Stuttgart bleibt effizient

Holstein Kiel versuchte in der Folge, offensiver zu agieren, tat sich jedoch schwer gegen die kompakte Defensive der Stuttgarter. Klare Torchancen blieben Mangelware, während der VfB zunehmend Räume für Konter erhielt.

In der 80. Minute hatte Kiel seine beste Phase, scheiterte jedoch zweimal am stark reagierenden Alexander Nübel oder verfehlte das Tor knapp.

Führich und Karazor entscheiden die Partie

Führich trifft zum 2:0

In der 89. Minute nutzte Chris Führich einen schnellen Gegenangriff. Nach Vorarbeit von Undav blieb er vor Torhüter Timon Weiner eiskalt und schob zum 2:0 ein.

Kurioser Schlusspunkt in der Nachspielzeit

Den Endstand von 3:0 stellte Atakan Karazor in der 90.+2. Minute her. Nach einem Zusammenprall mit dem Kieler Torwart fiel Karazor auf den Ball, der dabei über die Linie rollte. Ein ungewöhnlicher, aber regelkonformer Treffer.

Stimmen zum Spiel

Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß sprach nach dem Spiel von einem „hart erarbeiteten Sieg“, lobte die Geduld seiner Mannschaft und betonte die starke Defensivleistung.

Kiels Trainer Marcel Rapp zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit dem Auftritt seines Teams, bemängelte jedoch die fehlende Durchschlagskraft im Angriff.

Spielstatistik im Überblick

  • Wettbewerb: DFB-Pokal Viertelfinale
  • Endstand: Holstein Kiel – VfB Stuttgart 0:3
  • Tore:
    • 0:1 Undav (56.)
    • 0:2 Führich (89.)
    • 0:3 Karazor (90.+2)
  • Zuschauer: ca. 15.000

Ausblick

Für Holstein Kiel geht es nun wieder in der 2. Bundesliga weiter, wo der Fokus auf dem nächsten Ligaspiel liegt. Der VfB Stuttgart darf sich hingegen über den erneuten Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale freuen und bleibt auf Kurs Richtung Berlin.