In einem mitreißenden Copa del Rey‑Viertelfinale hat FC Barcelona am 3. Februar 2026 bei Albacete Balompié im Estadio Carlos Belmonte mit 2:1 gewonnen und sich damit einen Platz im Halbfinale des spanischen Pokals gesichert.
Die Partie war von Anfang an von großer Spannung geprägt, nicht zuletzt weil Albacete in der vorherigen Runde Real Madrid sensationell mit 3:2 ausgeschaltet hatte und so als echter „Giantkiller“ galt.
Barcelona knackt den Underdog – Tore und Wendepunkte
Obwohl Albacete früh auf Druck setzte, war es Barcelona, das in der 39. Minute durch Lamine Yamal den ersten Treffer erzielte, nachdem die Katalanen trotz zahlreicher Ausfälle gefährlich kombiniert hatten. Der 17‑jährige Flügelspieler verwertete ein gelungenes Angriffsspiel sicher.
Nur 11 Minuten nach der Pause erhöhte Ronald Araújo per Kopf zum 2:0 und brachte Barcelona so in eine komfortable Position.
Albacete steckte jedoch nicht auf und zeigte erneut großen Kampfgeist. In der 87. Minute gelang Javier Moreno der Anschlusstreffer für die Gastgeber, als er eine Flanke per Kopf verwertete und das Stadion zum Beben brachte.
Trotz intensiver Schlussphase und deutlichem Druck der Andalusier blieb es beim 2:1‑Endstand, womit Barcelona das Viertelfinale für sich entschied.
Albacete schreibt weiter Geschichte
Für Albacete Balompié, einen Verein aus der zweiten spanischen Liga, war allein das Erreichen dieses Pokalviertelfinales ein Highlight. Besonders ihr dramatischer Sieg gegen Real Madrid im Achtelfinale bleibt als einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte in Erinnerung.
Auch in dieser Partie gegen Barcelona zeigte das Team von Trainer Alberto González großen Mut: Trotz geringerer Spielanteile ließen sie sich defensiv nicht überrumpeln und hielten die Partie bis in die Schlussphase offen.
Albacete spielt weiterhin mutig, verteidigt tief und lauerte stets auf Konter – ein Spielstil, der schon gegen Real Madrid zum Erfolg geführt hatte.
Barcelona trotz Favoritenrolle gefordert
Für den FC Barcelona war diese Partie nicht nur ein Pflichtspiel, sondern auch eine Bewährungsprobe. Hintergrund: In der bisherigen Saison hatte Barca zwar meist überzeugt, doch in Pokalspielen wie diesem gilt es, Fokus und Effizienz zu zeigen.
Trainer Hansi Flick musste verletzungs‑ und rotationsbedingt einige Schlüsselspieler ersetzen, doch seine Mannschaft zeigte Reife und Kontrolle im Spielaufbau. Die Tore von Yamal und Araújo spiegelten das Potenzial der Mannschaft wider, auch unter Druck Lösungen zu finden.
Blick nach vorn: Halbfinale und Copa‑del‑Rey‑Traum
Mit dem Einzug ins Halbfinale bleibt Barcelona auf Kurs, um seinen Titel in der Copa del Rey zu verteidigen und weiter für Tore und Drama zu sorgen. Solche Pokalspiele sind bekannt dafür, dass sie scheinbar klare Favoriten herausfordern und Überraschungen bieten – ein Trend, der in dieser Saison bereits mehrfach bestätigt wurde.
Albacete kann trotz des Ausscheidens stolz auf seine Leistung sein und bleibt ein Beispiel dafür, wie Außenseiter im spanischen Pokal erfolgreich auf sich aufmerksam machen können.
Fazit: Barcelona bleibt einen Schritt voraus
Das 2:1 gegen Albacete zeigt einmal mehr, wie eng und dramatisch die Copa del Rey sein kann: Ein Außenseiter kämpft bis zuletzt, ein Favorit setzt sich am Ende knapp durch. Barcelona erreicht die nächste Runde, doch beide Mannschaften liefern Stoff für Erzählungen über Mut, Kampfgeist und Fußball‑Romantik.
