Feyenoord scheidet nach 2:1-Niederlage gegen Real Betis aus der Europa League aus

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Sevilla, 30. Januar 2026 – Feyenoord Rotterdam ist nach einer 2:1-Auswärtsniederlage gegen Real Betis in der UEFA Europa League ausgeschieden. Trotz eines späten Treffers von Casper Tengstedt reichte dies nicht, um das Ausscheiden zu verhindern. Die Niederländer beendeten eine enttäuschende Europapokal-Saison, in der sie nur zwei von acht Spielen gewinnen konnten.

Schlechte Ausgangslage vor dem Spiel

Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass Feyenoord nur geringe Chancen auf das Weiterkommen hatte. Mit einer enttäuschenden Bilanz in der Gruppenphase und einer starken spanischen Mannschaft als Gegner in Sevilla war das Team von Trainer Robin van Persie auf Schadensbegrenzung eingestellt.

Van Persie setzte erneut auf die Jugend und ließ den 18-jährigen Thijs Kraaijeveld in der Innenverteidigung starten. Damit wurde Kraaijeveld zum jüngsten Spieler, der seit Tyrell Malacia im Dezember 2017 bei einem europäischen Pflichtspiel für Feyenoord in der Startelf stand. Van Persie musste improvisieren, da sowohl Anel Ahmdehozic als auch Tsuyoshi Watanabe ausfielen.

Chancen und frühe Betis-Treffer

Feyenoord startete mit einer frühen Chance: Goncalo Borges legte eine Flanke auf Cyle Larin ab, dessen Schuss jedoch von Real-Torwart Pau Lopez pariert wurde. Kurz darauf hätte Betis fast in Führung gegangen, doch ein Tor von Abde Ezzalzouli wurde nach VAR-Überprüfung wegen eines Foulspiels zurückgenommen.

Die Führung für die Gastgeber fiel dennoch durch Antony, der den Ball mit einem sehenswerten Schlenzer ins Eck schoss. Wenige Minuten später erhöhte Ezzalzouli auf 2:0, nachdem Antony die Vorlage per Kopf servierte. Feyenoord kämpfte weiterhin um den Anschluss, blieb aber trotz Chancen von Larin und Borges zunächst erfolglos.

Tengstedt bringt Hoffnung

In der 77. Minute erzielte Casper Tengstedt den Anschlusstreffer für die Niederländer. Der Däne traf nach einem Chipball aus der Distanz, doch die Aufholjagd kam zu spät, um das Ausscheiden noch abzuwenden.

Ein weiteres Problem für Van Persie war die Verletzung seines Sohnes Shaquille van Persie, der nach einem unglücklichen Zusammenprall beim Kopfball vom Feld getragen werden musste.

Enttäuschende Europapokal-Saison

Mit nur zwei Siegen aus acht Spielen verlief die Europa-League-Kampagne für Feyenoord enttäuschend. Die Mannschaft, die in den letzten Jahren für ihre solide europäische Bilanz bekannt war, zeigte insbesondere in der Defensive Schwächen und konnte die Chancenverwertung nicht konstant umsetzen.

Blick auf die Eredivisie

Nach dem Ausscheiden muss sich Feyenoord nun auf die heimische Liga konzentrieren. Am Sonntag steht ein wichtiges Duell gegen Tabellenführer PSV Eindhoven an. Der Rückstand auf PSV beträgt bereits 14 Punkte, was die Meisterschaftschancen stark reduziert. Gleichzeitig droht ein enger Kampf um den zweiten Platz mit Konkurrenten wie Ajax und NEC, sodass für die Rotterdamer in den kommenden Wochen viel auf dem Spiel steht.

Fazit

Feyenoord musste die Europa League nach einem intensiven Spiel gegen Real Betis verlassen. Trotz engagierter Leistung, Chancen durch Larin und Tengstedt und einer jungen Startelf reichte es nicht für ein Weiterkommen. Trainer Robin van Persie steht nun vor der Herausforderung, sein Team für die verbleibenden Spiele der Eredivisie zu motivieren und den Fokus auf die nationale Liga zu legen.