Schock in Ulm: Messerangriff im Einkaufszentrum – Polizei stoppt Täter mit Schüssen, Opfer in kritischem Zustand

Messerangriff

15. Januar 2026 – In einem Elektronikgeschäft in der Blaubeurer Straße ereignete sich am Mittwochmittag ein schwerer Messerangriff. Ein 29-jähriger Mann griff dort zwei Mitarbeiter mit einem Messer an. Die alarmierte Polizei stoppte den mutmaßlichen Täter, der zuvor auch die Einsatzkräfte bedrohte, mit Schüssen. Mehrere Menschen wurden verletzt, ein Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr.


Dramatische Szenen im MediaMarkt in Ulm

Gegen 12:30 Uhr am 14. Januar 2026 verwandelte sich der MediaMarkt in der Blaubeurer Straße in einen Tatort. Nach Polizeiangaben betrat ein 29-jähriger Mann den Laden und zog plötzlich ein Messer. Zwei Angestellte – im Alter von 25 und 22 Jahren – wurden daraufhin angegriffen.

Der 25-jährige Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er weiterhin intensivmedizinisch behandelt wird. Sein Zustand gilt als kritisch. Der 22-jährige Kollege erlitt nach Polizeiangaben leichtere Verletzungen und wurde ebenfalls medizinisch versorgt.


Polizei greift ein – Schusswaffengebrauch beendet den Angriff

Nachdem der mutmaßliche Täter das Geschäft verlassen hatte, trafen Polizeibeamte ihn kurz darauf in der Nähe des Einkaufszentrums an. Laut offizieller Mitteilung bedrohte der 29-Jährige die Einsatzkräfte weiterhin mit dem Messer und reagierte nicht auf die Aufforderung, die Waffe fallenzulassen. Deshalb gaben die Beamten mehrere Schüsse auf ihn ab, um die Gefahr zu stoppen.

Der Verdächtige wurde dabei schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wo auch er derzeit intensivmedizinisch betreut wird. Über einen möglichen Haftrichterentscheid sei noch nicht entschieden, da sein Gesundheitszustand unklar ist.


Hintergrund und Ermittlungen

Die Polizei teilte mit, dass der mutmaßliche Angreifer bereits polizeilich bekannt war und bis Dezember 2025 eine Haftstrafe verbüßt hatte. Sein Motiv für die Tat ist laut Ermittlern noch völlig unklar. Gegen ihn soll ein Haftbefehl beantragt werden, sobald sein Zustand es zulässt.

Ob es sich um einen gezielten Angriff auf die Opfer handelte oder andere Hintergründe vorliegen, wird derzeit von der Polizei und dem Landeskriminalamt aus Stuttgart untersucht. Die Spurensicherung war sowohl im Elektronikmarkt als auch an der Stelle im Einsatz, an der der Täter gestoppt wurde.


Reaktionen vor Ort – Sicherheit der Öffentlichkeit bestätigt

Während des Einsatzes war ein großes Polizeiaufgebot vor Ort. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm stellte klar, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestand und kursierende Gerüchte über einen Amoklauf nicht bestätigt werden können. Der betroffene Markt blieb nach der Tat vorübergehend geschlossen.

In Stellungnahmen zeigte sich auch das Management des MediaMarkts erschüttert über die Bluttat. Angestellte des Geschäfts erhalten laut Unternehmenssprecher psychologische Unterstützung, und man stehe in engem Kontakt mit den betroffenen Familien.


Zeugen gesucht – Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittler rufen Augenzeugen und Personen, die Videos oder Fotos des Vorfalls haben, dazu auf, diese über die offiziellen Polizeikanäle zur Verfügung zu stellen. Jede noch so kleine Information könne helfen, den Ablauf des Angriffs klarer zu rekonstruieren und die Hintergründe aufzuklären.


Zusammenfassung:
Ein Messerangriff in einem Einkaufszentrum in Ulm führte am 14. Januar zu schweren Verletzungen und einem Polizei-Schusswaffeneinsatz. Ein Mann steht weiterhin in Lebensgefahr, der Täter wurde gestoppt und wird ebenfalls behandelt. Die Motive sind noch unklar, die Ermittlungen laufen