Köln, 10. Januar 2026 – Im großen Finale der zehnten „3-Millionen-Euro-Woche“ von „Wer wird Millionär?“ hat die Pensionärin Ellen Zarghami aus Ostfriesland gestern Abend den größten Erfolg gefeiert. Die ehemalige Lehrerin verdreifachte ihren ursprünglichen Gewinn und verließ das Studio mit 100.000 Euro. Die Sendung, moderiert von Günther Jauch, lief am Freitag, 9. Januar 2026, um 20:15 Uhr bei RTL und bildete den dramatischen Abschluss einer spektakulären Spezialwoche mit Rekord-Jackpot-Potenzial.
Die fünftägige Eventwoche bot Kandidatinnen und Kandidaten die einmalige Chance, bis zu drei Millionen Euro zu gewinnen – der höchste mögliche Betrag in der 25-jährigen Geschichte der Show. Nach vier Vorrunden (5.–8. Januar) qualifizierten sich fünf Teilnehmer für das Finale. Dort traten sie nacheinander auf den Ratestuhl, um sich in spannenden Einzelduellen zu beweisen. Ellen Zarghami, die bereits am Donnerstagabend mit 16.000 Euro ins Finale einzog, zeigte im entscheidenden Moment Nervenstärke und Risikobereitschaft. Sie entschied sich, ihren Gewinn aufs Spiel zu setzen – und wurde belohnt: Statt der gesicherten Summe verdreifachte sie ihren Betrag und ging mit 100.000 Euro nach Hause. „Ich kann mein Glück kaum fassen“, kommentierte sie ihren Erfolg sichtlich bewegt.
Detaillierte Episode-Narrative
Das Finale begann mit hohen Erwartungen. Günther Jauch begrüßte die fünf Finalisten und erinnerte an die besonderen Regeln der 3-Millionen-Woche: Jeder Kandidat musste in den Vorrunden zunächst die klassische Gewinnleiter bis mindestens 16.000 Euro erklimmen, um sich für Freitag zu qualifizieren. Im Finale selbst gab es die Möglichkeit, den erspielten Betrag zu vervielfachen – allerdings nur unter Risiko.
Ellen Zarghami war bereits am Vortag aufgefallen: Nach drei Jahren Wartezeit hatte sie endlich den Ratestuhl erreicht und sich souverän fürs Finale qualifiziert. Ihre Geschichte als pensionierte Lehrerin, die Migrantenkinder unterrichtet, berührte viele Zuschauer. Im Finale setzte sie alles auf eine Karte und spielte um die Verdreifachung. Sie meisterte die entscheidenden Fragen mit Ruhe und Intuition, während andere Finalisten wie Tamara Löchel bitter scheiterten. Löchel, die bereits in einer früheren 3-Millionen-Woche (April 2025) auf 0 Euro abgestürzt war, verlor diesmal ihre 16.000 Euro und fiel auf 1.000 Euro zurück. „Dann habe ich ja den zweiten Senker hingelegt“, kommentierte sie lakonisch ihren zweiten großen Absturz – ein Moment, der bei vielen Zuschauern Mitleid und Diskussionen auslöste.
Weitere Höhepunkte waren knifflige Fragen zu Allgemeinwissen, Geografie und Kultur. Eine der schwierigsten drehte sich um immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe (Yoga und Capoeira), bei der Löchel falsch tippte und abstürzte. Zarghami hingegen blieb cool und nutzte ihre Joker klug. Der Moderator lobte ihre Gelassenheit: „Sie haben Nerven wie Drahtseile.“ Am Ende stand fest: Keiner erreichte die volle Drei-Millionen-Marke, doch Zarghamis 100.000 Euro waren der höchste Gewinn der Woche.
Soziale Medien und Zuschauerreaktionen
Die Episode sorgte für große Resonanz in den sozialen Netzwerken. Viele Zuschauer feierten Ellen Zarghami als „verdiente Siegerin“ und sympathische Persönlichkeit. Unter dem Hashtag #WWM lobten User ihre Ruhe und ihren Hintergrund als Lehrerin für geflüchtete Kinder. Gleichzeitig wurde Tamara Löchels zweiter Absturz viel diskutiert – einige sprachen von „Pechvogel des Jahres“, andere von „mutigem Risiko“. RTL veröffentlichte Ausschnitte und Fragen auf der offiziellen Website, wo Fans die Originalfragen nachspielen konnten. Die Kommentare reichten von „Herzlichen Glückwunsch Ellen!“ bis „Wie bitter für Tamara – zweimal so nah dran“.
Einschaltquoten, Rekorde und Analyse
Die 3-Millionen-Euro-Woche erreichte erneut starke Quoten. Das Finale am 9. Januar lag mit geschätzten 4,8–5,2 Millionen Zuschauern (vorläufige Zahlen) im oberen Bereich der Primetime. Die Spezialwoche insgesamt markierte einen der erfolgreichsten Jahresstarts der Show seit Jahren. Experten lobten die Spannungskurve: Die Kombination aus klassischem Raten und hohem Risiko (Verdreifachung) sorgte für echte Dramatik. Günther Jauch selbst betonte in einem kurzen Statement: „Das war eine Woche voller Emotionen, Nervenkitzel und toller Geschichten – genau dafür steht Wer wird Millionär?“.
Die zehnte Auflage der 3-Millionen-Woche zeigte erneut, warum die Show seit 1999 Kultstatus genießt. Kein Kandidat knackte die volle Drei-Millionen-Marke – doch Ellen Zarghamis 100.000 Euro und Tamara Löchels mutiger (aber riskanter) Versuch bleiben in Erinnerung. Die nächste reguläre Staffel startet voraussichtlich nach dem Dschungelcamp – mit neuen Kandidaten und hoffentlich neuen Millionären.
