Hey, der Winter zeigt gerade richtig Zähne – und das genau zum Restart der Bundesliga am Wochenende! Wir sind am 9. Januar 2026, und Sturmtief „Elli“ zieht mit voller Wucht über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor heftigen Schneefällen, Sturmböen und Glatteis, besonders im Norden und Osten. Die DFL ist deswegen in Alarmbereitschaft, auch wenn bisher noch keine Spiele offiziell abgesagt sind. Aber die Lage ist spannungsgeladen, vor allem für die drei Samstagsspiele im Norden: Werder Bremen gegen Hoffenheim, Union Berlin gegen Mainz und ganz besonders St. Pauli gegen RB Leipzig. Ich hab mir die aktuellen Meldungen angeschaut und fasse zusammen, was los ist.
Das Sturmtief „Elli“ kommt ab der Nacht zum Freitag so richtig an. Laut DWD drohen in Regionen zwischen Bremen und Hamburg, im Harz und Ostdeutschland massive Schneefälle – teilweise bis zu 30 Zentimeter in kurzer Zeit, dazu Windböen und Verwehungen. In Berlin und Brandenburg ist die Lage auch kritisch, mit Dauerfrost und Glatteis. Die Bahn hat schon Verspätungen und Ausfälle angekündigt, Straßen sind glatt, und in manchen Bundesländern fallen sogar Schulen aus. Kein Wunder, dass die DFL nervös ist. Ein Sprecher sagte zur dpa: „Wir sind alarmiert, beobachten die Situation genau und stehen im Austausch mit den Klubs.“ Stand jetzt sollen aber alle Spiele stattfinden.
Besonders brenzlig sieht’s in Hamburg aus. Der FC St. Pauli hat schon eine Warnung rausgegeben: „Angesichts der Wetterlage können wir nicht garantieren, dass das Spiel stattfinden kann.“ Das Millerntor-Stadion war in den letzten Tagen schon zugeschneit, und weitere Schneeladungen könnten Probleme machen – nicht nur auf dem Platz, sondern auch bei der Anreise der Fans oder sogar Schneelawinen vom Dach. Ähnlich bei Union Berlin: Da haben Fans sogar selbst mit angepackt und Schnee geräumt, um das Stadion An der Alten Försterei fit zu machen. In Bremen wird’s auch ungemütlich, mit starkem Wind und Schnee erwartet.
Warum sind Absagen in der Bundesliga eigentlich so selten? Dank Rasenheizung in allen Stadien bleibt der Platz meist bespielbar – das entscheidet letztendlich der Schiri vor Ort, spätestens zwei Stunden vor Anpfiff. Früher gab’s öfter Ausfälle wegen unbespielbarem Rasen, aber heute geht’s eher um Sicherheit: Gefährdung für Zuschauer, Anreise-Chaos oder wenn Stadionbetreiber aus Risikogründen schließen. Erinnerungen an vergangene Winter: Im Dezember 2023 fiel Bayern gegen Union wegen Schneemassen in München aus, und im Januar 2024 Unions Spiel in Mainz. Solche Szenarien könnten jetzt wieder drohen, auch wenn die DFL alles tut, um den Spielplan einzuhalten – der Kalender ist eh schon eng gepackt.
Für Fans heißt das: Flexibel bleiben! Wenn ihr Tickets habt, checkt die Klub-Seiten oder die DFL-App auf Updates. Viele raten, früh loszufahren oder auf Öffis umzusteigen, auch wenn die Bahn Probleme hat. Und warm anziehen – es wird kalt und nass in den Stadien. Der Rest der Liga, wie die Freitags- und Sonntagsspiele weiter südlich, scheint weniger betroffen, da dort eher Regen oder milder Wind kommt.
Zusammengefasst: Die Bundesliga will unbedingt spielen, aber „Elli“ könnte noch für Überraschungen sorgen. Bis Freitagabend wird’s spannend, ob alles glattgeht oder doch Absagen kommen. Der Winterstart 2026 wird auf jeden Fall unvergesslich – hoffentlich im positiven Sinn mit tollen Spielen unter Flutlicht im Schnee. Bleibt dran, ich halte euch auf dem Laufenden, falls was Neues kommt!
