Pacers überraschen Thunder: Nembhard und Walker sichern 117:114‑Sieg in NBA-Finals‑Rematch

Pacers überraschen Thunder

OKLAHOMA CITY – In einem packenden Duell der NBA setzten sich die Indiana Pacers am Freitagabend knapp mit 117:114 gegen die Oklahoma City Thunder durch. Andrew Nembhard führte die Pacers mit 27 Punkten und 11 Rebounds an, während Jarace Walker mit einem Karrierebestwert von 26 Punkten das Team in den entscheidenden Momenten stützte.

Walker verwandelte vier Freiwürfe in den letzten zehn Sekunden, um die Thunder daran zu hindern, das Spiel zu drehen. Pascal Siakam steuerte weitere 21 Punkte bei.

Thunder trotzen Verletzungsproblemen

Trotz einer überragenden Leistung von Shai Gilgeous-Alexander, der 47 Punkte erzielte und alle 12 Freiwürfe traf, konnten die Thunder die Pacers nicht überwinden. Chet Holmgren glänzte mit 25 Punkten, 13 Rebounds und 3 Blocks.

Auch das Thunder-Team war stark dezimiert: Jalen Williams, Isaiah Hartenstein und Alex Caruso fehlten verletzungsbedingt. Oklahoma City, das die Saison als bestes Team der Liga begann, konnte nach einem beeindruckenden Start von 24-1 den Schwung nicht ganz halten.

Spielverlauf: Spannender Endspurt

Die Pacers bauten zunächst eine Führung von 47:30 im ersten Halbzeitabschnitt auf. Doch Oklahoma City holte auf und verkürzte kurz vor Schluss auf 115:114. Nach zwei entscheidenden Freiwürfen von Walker verfehlte Isaiah Joe den Dreipunktewurf für die Thunder, wodurch Indiana den knappen Sieg sicherte.

Verletzungsgeplagte Pacers trotzen allen Widrigkeiten

Indiana musste auf Bennedict Mathurin (Daumen), Obi Toppin (Knöchel) und Quenton Jackson (Knöchel) verzichten. Trotz dieser Ausfälle zeigte das Team großen Kampfgeist und konnte eine Dreier-Niederlagenserie von drei Spielen beenden.

Ausblick: Nächste Spiele

  • Pacers: Zu Gast bei den Atlanta Hawks am Montag.
  • Thunder: Empfangen die Toronto Raptors am Sonntag.

Fazit

Die Pacers überraschten die favorisierten Thunder dank starker Einzel- und Teamleistungen. Nembhard und Walker erwiesen sich als Schlüsselspieler und bewiesen, dass Indiana auch in schwierigen Situationen konkurrenzfähig bleibt. Für Oklahoma City bedeutet die Niederlage einen kleinen Dämpfer auf dem Weg zur Playoff-Position, trotz der weiterhin beeindruckenden Saisonbilanz.