Fast 30 Stunden unterwegs: Happy End für ZDF-Moderator Florian Zschiedrich trotz Reisechaos bei Olympia 2026

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Cortina d’Ampezzo, Italien – Ein turbulentes Reiseabenteuer und dennoch ein glückliches Ende: ZDF-Moderator Florian Zschiedrich (39) hat nach einem chaotischen Start in die Olympischen Winterspiele 2026 seinen Einsatz in Cortina d’Ampezzo doch noch erreicht. Ursprünglich wollte der Moderator direkt nach seinem Einsatz im „Morgenmagazin“ zum Olympia-Event fliegen – doch Berliner Eisregen machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Wetterchaos am BER: Eisregen bringt Flugverkehr zum Erliegen

Am Freitagmorgen traf ein heftiger Eisregen die Hauptstadt Berlin und legte den Flughafen BER nahezu lahm. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen oder stark verspätet, darunter auch Zschiedrichs Direktflug nach Italien. „Von Tür zu Tür war ich jetzt von Freitag um 10 Uhr bis Samstag um 16.30 Uhr unterwegs“, erzählt der Moderator.

Statt direkt nach Cortina zu fliegen, ging es zunächst per Zug nach Frankfurt am Main, anschließend weiter über Venedig in die italienischen Alpen. Fast 30 Stunden dauerte die Reise, bevor Zschiedrich endlich am Zielort ankam.

Olympia-Premiere verpasst – aber gute Laune bleibt

Durch das verspätete Eintreffen verpasste Zschiedrich sowohl die Eröffnungszeremonie als auch seinen ersten geplanten Olympia-Einsatz. „Natürlich war ich traurig, die Premiere zu verpassen“, gibt der Moderator zu. Doch trotz aller Widrigkeiten ließ er sich die Vorfreude auf die Winterspiele nicht nehmen: „Die Vorfreude auf diese Winterspiele habe ich mir auch vom Eisregen in Berlin nicht verhageln lassen.“

Seine gute Laune und positive Einstellung spiegeln sich auch in den Vorbereitungen auf seine Einsätze wider: „Mein Olympia-Highlight ist nicht ein bestimmter Wettbewerb, sondern das gesamte Drumherum. Diesen olympischen Geist mitten in den Bergen zu erleben, macht schon nach ein paar Stunden eine Riesenfreude.“

Einsätze an der Rodelbahn und Medaillenhoffnung

Für Zschiedrich beginnt der offizielle Einsatz am Sonntag im ZDF, wobei er besonders die Rodelwettbewerbe im Blick hat. Max Langenhan, deutscher Top-Rodler, liegt nach zwei von vier Durchgängen klar vorn und könnte Zschiedrichs erstes Olympia-Erlebnis mit deutschem Gold krönen.

„Auf meine Einsätze an der Rodelbahn freue ich mich sehr. Jetzt hoffe ich nach dem Berliner Eisregen natürlich auf einen Medaillenregen im Eiskanal von Cortina“, so Zschiedrich mit einem Lächeln.

Trotz Hindernissen: Olympia-Feeling genießen

Abseits der Wettkämpfe plant der Moderator, das gesamte Olympia-Flair mitzunehmen. Die Atmosphäre in Cortina, die Berge und die Stimmung der Athleten und Fans – all das macht für ihn die Faszination der Winterspiele aus. „Es ist beeindruckend, wie die Spiele die Menschen zusammenbringen. Dieses Gefühl zu erleben, entschädigt für alle Strapazen der Reise“, erklärt Zschiedrich.

Das Reisechaos am BER zeigt einmal mehr, wie unvorhersehbar selbst geplante Profi-Reisen sein können. Zschiedrich hat jedoch bewiesen, dass Geduld und positive Einstellung selbst bei fast 30 Stunden auf Achse zu einem Happy End führen können.

Fazit

Florian Zschiedrichs Auftakt bei Olympia 2026 mag holprig begonnen haben, doch seine Einstellung, Begeisterung und professionelle Vorbereitung sichern ihm einen gelungenen Start in die Berichterstattung. Trotz wetterbedingter Hindernisse und einer extrem langen Anreise ist der Moderator nun bereit, die Zuschauer in Deutschland live von den Winterspielen zu begeistern.