Die NFL-MVP-Wahl 2025 endete in einem der engsten Rennen der Liga-Geschichte. Matthew Stafford von den Los Angeles Rams sicherte sich den Titel mit nur einem knappen Vorsprung vor Drake Maye von den New England Patriots.
Stafford erhielt 24 Erstplatz-Stimmen, Maye 23. Entscheidend war jedoch eine einzelne Stimme, die für Justin Herbert abgegeben wurde – obwohl dieser nicht zu den offiziellen Finalisten gehörte. Hätte diese Stimme Maye erreicht, hätte er entweder geteilt oder Matthew Stafford überholt.
„Es war ein extrem enges Rennen, und die fehlende Stimme hat letztlich den Unterschied gemacht“, erklärte ein NFL-Insider.
Warum diese Entscheidung für Diskussionen sorgt
Die MVP-Wahl basiert auf der Punktewertung von Erst-, Zweit- und Drittstimmen. Eine Erstplatz-Stimme hat erhebliches Gewicht – besonders in einem Rennen, das so knapp ausgeht.
Die Tatsache, dass die entscheidende Stimme außerhalb des Finalistenkreises abgegeben wurde, hat bei Fans und Experten für Empörung gesorgt. Viele sehen den Vorfall als Indiz dafür, dass der Abstimmungsprozess überdacht werden sollte, auch wenn er den offiziellen Regeln entsprach.
Drake Mayes beeindruckende Saison
Maye, erst im zweiten Jahr in der NFL, legte eine herausragende Saison hin. Unter seiner Führung erzielten die Patriots starke Leistungen, und er zeigte große Konstanz als Quarterback. Trotz des knapp verpassten MVP-Titels gilt Maye als einer der vielversprechendsten jungen Spieler der Liga.
„Er hätte den MVP verdient gehabt, seine Leistungen waren außergewöhnlich“, kommentierte ein Analyst.
Stafford deutet Rückkehr zu den Rams an
Während Stafford seine MVP-Trophäe entgegennahm, gab er Hinweise auf eine mögliche Rückkehr für die Saison 2026. Die 37-jährige NFL-Legende betonte, dass er noch nicht ans Aufhören denke:
„Ich freue mich darauf, dass ihr mich nächstes Jahr auf dem Feld anfeuert. Hoffentlich sind wir nicht wieder bei einer Preisverleihung, sondern beim Spiel.“
Stafford hatte die Saison als führender Passgeber abgeschlossen: 4.707 Yards und 46 Touchdowns führten die Rams tief in die Playoffs. Die MVP-Auszeichnung ist sein bisher größtes individuelles Karrierehighlight.
Kontroverse wird die NFL weiter beschäftigen
Die Wahl des NFL-MVP 2025 wird in den kommenden Monaten sicher weiter diskutiert werden. Die Tatsache, dass eine Stimme für einen nicht nominierten Spieler den Ausschlag gab, könnte zu Anpassungen im Abstimmungsverfahren führen.
