San Francisco, 4. Februar 2026 – Die Philadelphia 76ers setzten ihre beeindruckende Siegesserie in der NBA fort und gewannen am Dienstagabend deutlich mit 113:94 gegen die Golden State Warriors im Chase Center. Ohne Superstar Stephen Curry, der wegen Knieproblemen fehlte, zeigte Philadelphia eine starke Leistung und setzte sich souverän durch.
Edgecombe sorgt für Lichtblick – Rookie brilliert
Der 21‑jährige VJ Edgecombe, Rookie bei den 76ers, zeigte eine der stärksten Leistungen seiner jungen Karriere. Mit 25 Punkten, sieben Rebounds und sieben Assists führte er sein Team zum Sieg und zeigte dabei nicht nur Treffsicherheit, sondern auch Spielübersicht. Edgecombes Leistung war ein zentraler Faktor für Philadelphias Offensive und ein Zeichen dafür, wie sehr das Team auch ohne etablierte Stars funktionieren kann.
Auch andere Spieler trugen entscheidend zum Erfolg bei:
- Andre Drummond gelang ein Double‑Double mit 12 Punkten und 11 Rebounds.
- Trendon Watford steuerte 16 Punkte und acht Rebounds bei.
- Adem Bona erzielte in neun Minuten beeindruckende 11 Punkte nach einem starken ersten Halbzeitstart.
Insgesamt erzielten sieben Spieler der 76ers zweistellig, was die Tiefe der Rotation unterstreicht.
Warriors ohne Curry – Verletzung und Folgen
Golden State musste erneut ohne Stephen Curry auskommen, der wegen Schmerzen im rechten Knie fehlte und zuvor auch in der Partie gegen Detroit ausgefallen war. Der 38‑jährige Superstar kämpft mit einer wiederkehrenden Knieproblematik, die seine Einsatzzeiten aktuell stark begrenzt.
Auch andere wichtige Warriors‑Spieler standen nicht zur Verfügung: Jonathan Kuminga fehlte weiter mit einer Knieprellung, und Jimmy Butler III war ebenfalls abwesend. Ohne diese Schlüsselkräfte gelang es den Gastgebern nicht, ihr gewohnt hohes Niveau zu halten.
Die Folge war eine insgesamt enttäuschende Offensivleistung gegen ein physisch starkes 76ers‑Team, das vor allem in der zweiten Halbzeit das Spiel kontrollierte.
Spielverlauf – Kontrolle von Beginn an
Die 76ers übernahmen schnell die Kontrolle und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel setzte Philadelphia im zweiten Abschnitt Akzente und hielt den Vorsprung bis zur Halbzeit. Im dritten Viertel gelang ein entscheidender 9:0‑Lauf, der den Abstand weiter vergrößerte.
Philadelphia dominierte zudem die Rebounds – mit 55:34 im Gesamtrebound und einem starken 24:8 Vorsprung bei offensiven Rebounds – und verwertete zahlreiche zweite Chancen. Die 76ers nutzten auch die hohe Zahl an Warriors‑Turnovers, um schnelle Punkte zu erzielen.
Blick auf die Statistik
| Team | 1 | 2 | 3 | 4 | Endstand |
| 76ers | 31 | 27 | 26 | 29 | 113 |
| Warriors | 32 | 23 | 16 | 23 | 94 |
Die 76ers nutzten eine ausgewogene Offensive und effektive Defense, während die Warriors vor allem im dritten Viertel deutliche Probleme hatten.
Konsequenzen für beide Teams
Mit dem Sieg baut Philadelphia seine Serie auf fünf Siege in Folge aus – ein Zeichen für die stabile Form des Teams, gerade auch in einer Phase mit verletzten Schlüsselspielern und Back‑to‑Back‑Belastungen. Die 76ers setzen ihren West‑Coast‑Trip am Donnerstag bei den Lakers fort.
Golden State hingegen setzt die Reise mit einem kommenden Spiel in Phoenix fort. Die Warriors müssen dringend an ihrer Konstanz arbeiten, besonders wenn sie ohne Curry antreten müssen und weiterhin mit Ausfällen zu kämpfen haben.
Fazit – Junge Stars und Tiefe entscheiden
Die 76ers zeigten, wie wichtig eine tiefe Rotation und junge Talente im modernen NBA‑Basketball sind. VJ Edgecombe lieferte eine Führungspersönlichkeit in einem wichtigen Moment, während die vermehrte Abwesenheit von Curry und Co. die Herausforderungen für die Warriors deutlich machte. Für Fans bleibt spannend, wie sich beide Teams im weiteren Saisonverlauf positionieren – besonders im Kampf um Playoff‑Plätze und im Hinblick auf die Trade‑Deadline.
