Am Montag, 26. Januar 2026, fällt in mehreren Regionen Niedersachsens der Schulunterricht aus oder wird in Distanzunterricht umgewandelt, weil Schnee und gefährliche Glätte auf Straßen und Wegen die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler nicht mehr gewährleisten. Verantwortlich dafür sind winterliche Bedingungen, die kurz nach dem Sturmtief Elli erneut den Verkehr und den Alltag in Norddeutschland beeinträchtigen.
Welche Regionen sind betroffen?
Laut der Verkehrsmanagementzentrale des Landes wurden am Montag Schulausfälle in mehreren Landkreisen angeordnet. Dazu zählen insbesondere Celle, Gifhorn, Hameln-Pyrmont und Helmstedt. In Celle und Gifhorn entfällt der Präsenzunterricht an allen Schulen – berufsbildende Schulen bieten stattdessen Distanzunterricht an, da der Schülertransport ausgesetzt wurde.
In Landkreis Hameln-Pyrmont bleiben ebenfalls alle regulären Schulen geschlossen, während im Landkreis Helmstedt Distanzunterricht für einige Schulformen eingeführt wurde, da Busse nicht sicher fahren können.
Warum fällt die Schule aus?
Die witterungsbedingten Gefahren stehen im Zentrum der Entscheidung:
- starker Schneefall und
- spiegelglatte Straßen
erschweren Schulwege und den Schülertransport erheblich. Die zuständigen Behörden treffen die Entscheidung über Schulausfall meist am frühen Morgen des betreffenden Tages, um die aktuelle Wetterlage bestmöglich zu berücksichtigen.
Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg hat dabei oberste Priorität. Sollte die Beförderung per Bus nicht möglich sein, wird der Unterricht vorsorglich abgesagt.
Zwischenstand am Dienstag
Nach den Schulausfällen am Montag zeichnet sich für den Dienstag ein anderes Bild ab: In Niedersachsen meldete die Verkehrsmanagementzentrale am frühen Morgen keine weiteren großflächigen Unterrichtsausfälle. Obwohl vielerorts noch Schnee liegt und vor „markanter Glätte“ gewarnt wird, rufen die Behörden die Schülerinnen und Schüler auf, zum Unterricht zu erscheinen, wenn es die Bedingungen zulassen.
Auch Glättewarnung und Straßenlage beeinflussen Entscheidungen
Neben dem Schneefall warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiterhin vor glatten Fahrbahnen durch gefrierenden Regen und Eisbildung in weiten Teilen des Landes. Diese Lage kann insbesondere am Vormittag noch zu Risiken auf Schulwegen und im Verkehr führen.
Manche Landkreise entscheiden daher auch individuell, welche Schulformen betroffen sind und ob Notbetreuung oder Distanzunterricht angeboten wird.
Eltern und Schüler aufgefordert, aktuelle Infos zu prüfen
Eltern und Sorgeberechtigte werden gebeten, sich täglich frühzeitig über den Unterrichtsstatus ihrer Schule zu informieren, da die Lage sich schnell und wetterbedingt ändern kann. Informationen werden in der Regel über Schulverwaltungen, lokale Medien und offizielle Apps der Verkehrsmanagementzentralen veröffentlicht.
Fazit
Der Start in die Woche verlief für viele Schülerinnen und Schüler in Teilen Niedersachsens wetterbedingt anders als geplant. Schnee und gefährliche Glätte führten zu Unterrichtsausfällen und Distanzunterricht, um die Sicherheit zu gewährleisten. Am Dienstag scheint sich die Lage zu beruhigen, dennoch bleiben winterliche Straßenbedingungen eine Herausforderung.
