Berlin – Große Freude bei Fans, aber auch viel Frust und Kritik: Harry Styles hat seine „Together, Together“-Tournee 2026 angekündigt – doch in Deutschland sorgt das Tourkonzept für heftige Diskussionen. Der britische Popstar, der mit seinem kommenden Album „Kiss All The Time. Disco, Occasionally“ im Frühjahr zurückkehrt, plant im kommenden Jahr eine Konzertserie durch mehrere Metropolen der Welt, unter anderem in Amsterdam und London – doch Konzerte in Deutschland fehlen komplett.
Nur sieben Städte, 50 Shows – ungewöhnliches Tourformat
Die Tour beginnt am 16. Mai 2026 in Amsterdam und endet am 13. Dezember 2026 in Sydney, Australien. Insgesamt sind 50 Shows in sieben Städten auf vier Kontinenten geplant. Besonders auffällig: Harry Styles gibt 30 Konzerte am Madison Square Garden in New York, einer einzigen Stadt – ein ungewöhnliches Modell, das mehr an eine „Residency“ als an eine klassische Welttournee erinnert.
Weitere Stationen der Tour sind:
- Amsterdam (mehrere Termine im Mai)
- London (Juni)
- São Paulo (Juli)
- Mexiko-Stadt (Juli/August)
- New York (August bis Oktober)
- Melbourne (November)
- Sydney (Dezember)
Begleitet wird Styles bei ausgewählten Terminen von namhaften Support-Acts wie Robyn, Shania Twain, Jamie xx, Fousheé und anderen Künstler:innen.
Deutsche Fans zeigen sich enttäuscht
Auf Social-Media-Plattformen, insbesondere TikTok und X, haben viele Fans aus Deutschland ihrem Unmut freien Lauf gelassen. Besonders der Umstand, dass kein einziger Tourstopp in Deutschland geplant ist – obwohl Styles in den letzten Jahren häufiger in Berlin gesehen wurde – stößt auf Kritik. Eine deutsche Nutzerin kommentierte in einem Video: „Einige deiner treuesten Fans können es sich nicht leisten, so weit zu reisen, um dich zu sehen … Ich bin sehr enttäuscht.“
Kritiker:innen bemängeln auch, dass das ungewöhnliche Tourformat für viele schwer planbar ist: hohe Reisekosten, Übernachtungspreise und Jobs, bei denen längere Abwesenheiten schwer möglich sind, erschweren vielen Fans den Konzertbesuch.
Deutschland komplett ausgelassen – trotz Nähe zu Berlin
Besonders schmerzlich empfinden viele Fans, dass Berlin, eine Stadt, in der Styles zuletzt längere Zeit verbrachte und sogar am Berlin-Marathon 2025 teilnahm, nicht auf dem Tourplan steht. „Du verbringst ein ganzes Jahr in Berlin und kommst dann nicht mal nach Berlin?“, heißt es in einem Kommentar.
Neues Album, neue Chancen?
Abseits der Kritik gibt es auch positive Nachrichten für die Community: Am 6. März 2026 erscheint Harry Styles’ viertes Studioalbum „Kiss All The Time. Disco, Occasionally“. Die erste Single „Aperture“ wurde bereits veröffentlicht und kommt bei vielen Fans mit einem neuen, house-inspirierten Sound gut an.
Fazit: Tourkonzept polarisiert – Fans hoffen auf Erweiterungen
Die „Together, Together“-Tournee 2026 bringt Harry Styles zurück auf die große Bühne – jedoch in einem ungewöhnlichen Format mit wenigen Städten und ohne Deutschland-Stops. Während einige Fans die Entscheidung akzeptieren und planen, weite Reisen auf sich zu nehmen, ist der Ärger bei vielen deutschen Anhänger:innen deutlich spürbar. Ob zusätzliche Termine oder eine Erweiterung der Tour später folgen, bleibt abzuwarten.
