Donald Trump verspätet zu Davos: Air Force One muss nach technischem Defekt umkehren

Donald Trump verspätet zu Davos

Washington / Davos – 21. Januar 2026 – Die geplante Reise des US-Präsidenten Donald Trump zum Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, Schweiz, begann mit einer überraschenden Panne: sein Flugzeug, die „Air Force One“, musste kurz nach dem Start aus Washington zurückkehren, nachdem ein technisches Problem entdeckt wurde.

Technisches Problem an Bord: Sicherheitsentscheidung führt zur Umkehr

Am Dienstagabend (Ortszeit) startete Trump wie geplant mit der Präsidentenmaschine Air Force One vom Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews in Maryland, USA, Richtung Schweiz. Nur etwa eine Stunde nach dem Abflug kam es zu einer unerwarteten Wendung: die Maschine drehte um und kehrte sicher nach Washington zurück, nachdem die Besatzung ein kleines elektrisches Problem erkannt hatte.

Berichten zufolge gingen kurz nach dem Start einige Lichter in der Presskabine aus, was das Team an Bord dazu veranlasste, vorsorglich umzukehren. Dabei handelte es sich laut offizieller Sprecherin um eine reine Sicherheitsmaßnahme – niemand wurde verletzt und es gab keine weiteren Zwischenfälle an Bord.

Weiterreise mit Ersatzflugzeug – Verspäteter Start nach Davos

Nach der sicheren Landung am Joint Base Andrews stieg Präsident Trump zusammen mit seinem Team in ein anderes Flugzeug um: einen Air Force C-32, ein modifizierter Boeing-757-Jet, der normalerweise für Inlandsflüge und kürzere internationale Strecken genutzt wird.

Mit dem Ersatzflugzeug setzte Trump seine Reise nach Davos fort. Durch den Zwischenfall verzögerte sich der Abflug – und damit auch seine erwartete Ankunft beim Weltwirtschaftsforum um mehrere Stunden.

Grund der Panne: „Kleines elektrisches Problem“ – keine Gefahr für Sicherheit

Offizielle Vertreter des Weißen Hauses bezeichneten den Ausfall als „kleines elektrisches Problem“, das jedoch aus Vorsicht zur Umkehr des Fluges führte. Solche präventiven Entscheidungen werden getroffen, um Sicherheit und Kommunikation an Bord zu gewährleisten, besonders wenn der Präsident reist.

Ein offener Lichtausfall in der Pressekabine sei zwar kein Notfall gewesen, doch reichte dieser Hinweis der Crew, um den Flug zu stoppen und eine genauere Prüfung vorzunehmen.

Air Force One: Altersbedingte Fragen an die Präsidentenflotte

Die aktuelle Präsidentenmaschine gilt als eines der bestgewarteten Flugzeuge der Welt, ist aber auch bereits über 35 Jahre im Einsatz. Die Flugzeuge werden derzeit durch modernere Modelle von Boeing ersetzt, doch Verzögerungen bei der Produktion führten dazu, dass die alten Maschinen weiter im Dienst bleiben.

Zuletzt sorgte ein von Katar geschenkter Boeing-747-8-Jet für Aufsehen, der zur Ergänzung der Air Force One-Flotte vorgesehen ist und aktuell noch für den Einsatz umgerüstet wird.

Trump-Rede in Davos – Erwartungen trotz Verspätung

Trotz der ungeplanten Verzögerung wird Trump seine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos halten. Ursprünglich war sein Vortrag für Mittwochmittag geplant; nun ist mit einer späteren Redezeit zu rechnen. Das Forum steht in diesem Jahr im Fokus wegen intensiver Diskussionen über internationale Sicherheit, Handel und Trumps außenpolitische Initiativen